Thorsten Oberbossel
Stories
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322
Words
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Die entschlossenen Schwestern der USA haben sich damit arrangiert, daß ihre Anführerin scheinbar spurlos verschwand und sie nun von Donata Archstone geführt werden. Nach dem Ende des britischen Dunkelmagiers Voldemort und der unberechenbaren Brutkönigin Valery Saunders gilt die Aufmerksamkeit nun verstärkt der Erbin Sardonias. Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Bedrohung des scheinbar so sicheren…-
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Die Stadt lag im dichten Dschungel des Amazonasgebietes. Sie bestand aus groben Steinbauten, die mit steinhart werdendem Wachs zusammengekittet und gegen den immer wieder wie aus ganzen Seen herabstürzenden Regen geschützt waren. Ein Turm wie von menschengroßen Termiten war das Hauptgebäude dieser versteckten Ansiedlung. Anders als in modernen Städten lärmten hier keine Autos, Straßenbahnen oder Menschenmassen. Statt dessen brummte und summte, knisterte und schabte es in den Gebäuden und tief in…-
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Sie kamen, sie nahmen und sie verschwanden. Die Skyllianri schafften es nicht, unter der Erde zu bleiben. Sonnenheiße Blitzsalven weichten die Erde auf. Die Schnäbel der Wolkenhüter widerstanden der großen Hitze und zogen ihre Beute aus dem zum Kochen gebrachten Erdreich. Die Vögel nahmen jedoch keine Rücksicht auf Muggelstädte und Muggel, die die schlagartigen Angriffe und die davor und danach auftretenden blauen Sphären und Überschallknälle für militärische Attacken oder außerirdische…-
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Die Höhle war tief im Boden, ein alter, nicht mehr genutzter Bergwerksstollen irgendwo im kalten Herzen Sibiriens. Vollständige Dunkelheit herrschte hier, und es war frostig kalt. Doch Wasili Albow machten weder die totale Finsternis noch die eisigen Temperaturen was aus. Die über ihm ruhende Eisdecke hatte bizarre Stalaktiten ausgetrieben, die er trotz des fehlenden Lichtes so deutlich sehen konnte, als sei es heller Tag. Doch genau diesen mied Wasili. Denn die Sonne war sein Tod, und das aus ihrer im…-
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Es war dunkel, eng und kalt. Wo war sie hier? Was war das für ein merkwürdiger Traum, den sie gehabt hatte? Sie war doch eben noch auf dem Weg nach Barstow gewesen, um ihrem verlogenen Ex die Hölle heißzumachen. Denn sie beschubste man nicht ungestraft. Sie war als Tramperin von Chicago aus quer durch die Staaten gerollt, hatte einmal einem Typen, der sich was rausnehmen wollte ziemlich klar gezeigt, daß sie kein wehrloses Mädchen war und war fast auf der Zielgeraden gewesen. Irgendwo mußte sie dann…-
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Hallo Schwester Daianira, Ich habe mit einem gewissen Unmut verfolgen müssen, wie jemand danach trachtet, die magische Gemeinschaft Nordamerikas durch wilde Vermutungen und unverhohlene Aufrufe wider mich zu mobilisieren. Da du in Ailons Grotte wie die meisten anderen Schwestern gelobt hast, dich nicht wider mich zu wenden, huldigte ich der Annahme, jemand anderes könnte danach trachten, mich zu bekriegen. Leider wurde meine Ansicht, du stecktest keinesfalls hinter dieser Hetzkampagne, jäh…-
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Es brodelte laut und unheilverheißend. Grünliche und blaue Dampfschwaden geisterten durch das steinerne Verlies und brachen den roten Feuerschein unter dem mehr als einen Meter hohen und ebensobreiten Kessel aus gediegenem Silber. Eingehüllt in die lautlos tanzenden Dunstschleier stand eine Gestalt in einem langen Kapuzenumhang, der wie aus gewebtem Gold wirkte und die rote Feuersglut spiegelte, als leuchte die Erscheinung aus sich selbst heraus. Laut Blubbernd zerplatzten Luftblasen an der Oberfläche…-
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Valentina Pontecelli haßte diesen giftigen Dunst, der über der erhabenen, ewigen Stadt am Tiber lag. Der Tiber, einst selbst als Gott verehrt, glich einem unendlich langen, nach oben hin offenen Abwasserkanal, dessen schmutzigbraune Brühe träge dahinplätscherte. Drückende Hitze lag über diesem Ort. In der Ferne konnte Valentina einen kleinen Hubbel in der Mittagssonne sehen, die Kuppel des Petersdoms. Auch dieses protzige, auf heuchlerischen Aberglauben und Bevormundung fußende Gemäuer…-
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Draco Malfoy saß da, gelähmt von Angst und Übelkeit. Gerade eben hatte er mit ansehen müssen, wie die Schlange des dunklen Lords die Leiche von Charity Burbage Stück für Stück in ihrem schuppigen Wanst hatte verschwinden lassen. Jetzt lag das beinlose Biest vollgefressen und träge in einer Ecke des großen Kaminzimmers im herrschaftlichen Haus seiner Eltern. Der dunkle Lord hatte alle treuen Todesser und die, die sich dafür hielten immer wieder mit seinen scharlachroten Augen angefunkelt, als…-
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Für gewöhnliche Menschenaugen war es stockfinstere Nacht, wenn das ohnehin schon dunkle Grün des durch die Baumwipfel gefilterten Sonnenlichts erlosch. Weder Mond noch Sterne vermochten dieses Dach aus dicht an dicht liegenden Blättern zu durchdringen. Tausende von Jahren alt überspannte das natürlich gewachsene Dach des indischen Dschungels eine Fläche von mehreren hundertausend Quadratkilometern. Doch auch wenn die Nachtgestirne nicht durch die breiten Blätter an den hohchhaushohen Bäumen…-
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