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    Kapitel

    • 014. BEZAUBERNDE BEGLEITUNG

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      by Thorsten Oberbossel Zaubereiministerium der russischen Föderation in Moskau 17. Januar 2002 Gregorianischer Zeitrechnung, 10:30 Uhr Ortszeit Maximilian Arcadi musste schon sehr arg darum ringen, sich seine Wut nicht anmerken zu lassen. Erst vor einer Viertelstunde hatte er erfahren, dass sein Mitarbeiter Anatol Andrejewitsch Borodin sich selbst zu einem Außeneinsatz abkommandiert und seinem Stellvertreter Ilja Alexejewitsch Groschenko die Leitung der Zauberwesenbehörde überlassen hatte. Üblicherweise bekam der…
    • 013. DER SONNENTURM

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      by Thorsten Oberbossel Er keuchte laut und heftig. Seine Beine schmerzten so stark, dass jeder Schritt wie Dolchstoße durch Füße und Schenkel war. Doch er durfte nicht anhalten. Vor ihm lag die Stadt, Paititi, die heilige Stadt. Noch einmmal warf Oyxo, der Chaski, den Blick zurück. Es war ihm wwahrhaftig gelungen, den weißhäutigen Verfolger auf seinem großen Tier mit den Metallfüßen im wuchernden Gesträuch abzuschütteln. Er fühlte das sanfte Pochen und Glühen auf seiner Brust. Das heilige Symbol, Intis Beistand, war…
    • 009. DIE GESANDTEN

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      by Thorsten Oberbossel Wie hatte der sich befreien können? Vesta Moran hatte diesen Vampir doch mit festen Eisenketten gefesselt. Doch die hatte der zerrissen, als wenn es haardünne Fäden gewesen wären. Sie hatte gerade versucht, ihm ein wenig seines weißen Blutes zu entnehmen, als er sich freisprengte und sofort über sie herfiel. Vesta fürchtete schon, dass er ihr gleich sämtliches Blut aus den Adern saugen würde. Doch er hatte was schlimmeres mit ihr vor. Er warf sie mit unmenschlicher Brutalität auf den Bodn, riß…
    • 012. NALS WEG (Teil 2 von 2)

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      by Thorsten Oberbossel Französisches Zaubereiministerium in Paris 17. Januar 2002, 10:20 Uhr Ortszeit Ornelle Ventvit versuchte immer wieder, über die silberne Schallverpflanzungsdose mit ihrem Außeneinsatzkollegen Guillaume Montrich zu reden. Seitdem der über diese knapp achthundert Kilometer weit ausdehnbare Verbindung gemeldet hatte, dass sie eine größere Anzahl Wald- und Greifvögel zu sehen bekommen hatten und dann noch, dass die grüne Gurgha in Sicht gekommen sei, war keine weitere Meldung erfolgt. Sie rief…
    • 011. DIE GRÜNE GURGHA (1 von 2)

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      by Thorsten Oberbossel In den weiten Wäldern im südwestlichen Finnland 7. August 1877, kurz nach Mittag Salanna hörte das Knarren und Krachen, Knacken und Bersten. Dazu kamen diese regelmäßigen Erdstöße, die die Wipfel der Bäume erzittern ließen. Salanna hatte bisher nur von diesen Ungetümen gehört, die das alles machen konnten. Doch ihre Verwandten hatten nur erzählt, dass solche Übergroßen in einsamen Bergen mit wenigen Bäumen herumliefen. Was wollte dieses Ungetüm in ihrem Wald? Salanna kehrte die sie…
    • 010. AUFTRÄGE UND ANLÄSSE

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      by Thorsten Oberbossel Nur wer von seinen oder ihren Eltern von ihr erfahren hatte kannte sie. Nur wer von der großen Urmutter Mokusha abstammte, konnte sie finden und erblicken. Nur jene, in deren Adern das Blut der alten Linie strömte konnte sie betreten: Mokushas Heimstatt. Die Insel lag mitten in jenem Meer, dass von den Kartenzeichnern, Seeleuten und Kriegsknechten das schwarze Meer genannt wurde. Seit mehr als sieben Jahrtausenden lag sie unter einem unbrechbaren Zauber, der sie für Menschen unauffindbar und unbetretbar…
    • 008. RACHE UND REUE (2 von 2)

      008. RACHE UND REUE (2 von 2) Cover
      by Thorsten Oberbossel Tag IX im Dezember MCCXXIV Sie hatte es überstanden. Am Nachmittag von Mariä Empfängnis hatten bei ihr die Wehen eingesetzt. Die letzten Monate hatte sie unter der Aufsicht der Hexen und zweier Zauberer im Landhaus Brookwater Cottage auf diesen Tag hingelebt. Jetzt lag ihr Kind an ihrer Brust. Es war ein kleiner Junge. Sie hatte seine Augen gesehen. Das waren ihre Augen, nicht die seines ruchlosen Vaters. Marie nannte den kleinen Jungen Florymont, nach ihrem legendären Urgroßvater, Florymont…
    • 007. DIE BÜRDE DER BONHAMS (1 von 2)

      007. DIE BÜRDE DER BONHAMS (1 von 2) Cover
      by Thorsten Oberbossel Tag II des Mai im Jahre MCCXXIV Das letzte Sonnenlicht versickerte hinter dem Gipfel des hohen Berges, der westlich des Bergschlosses in den Himmel wuchs. Gegen Morgenrichtung glitt bereits die silberne Mondsichel über einen anderen Gipfel. Das letzte Dämmerlicht verglühte in einem immer dunkleren Grauton. Um sie herum erhoben sich die hohen Berge, ihre Heimat, karg und doch erhaben, friedlich und doch gefährlich. Die gerade auf den neunzehnten Sommer ihres Lebens hinwachsende Magd warf einen…
    • 006. DAS BLAUE BUCH

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      by Thorsten Oberbossel In seinem gefangenen Geist stritten Enttäuschung und Erheiterung um die Vormacht. Sein erwählter Knecht hatte es nicht geschafft, zu ihm vorzudringen. Jener, der ein Erbe der alten verhassten Lichtfolger war, hatte bei seiner Flucht aus der Nimmertagshöhle eine Barriere des vereinenden Lebens errichtet. Durch diese konnte nur durch, wer ohne vom Dunklen Atem berührt zu sein in den Berg hinein wollte. Sein Auserwählter, der als Bote der alles endenden Finsternis den Rang des in Ungnade gefallenen…
    • 005. WOLFSHERBST

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      by Thorsten Oberbossel "Also, es ist eindeutig eine Art Virus, vor allem im Arteriellen Blut und im Speichel der Gefangenen nachweisbar", sagte der handzahme Wissenschaftler Don Ricos. "Allerdings lässt sich Form und Struktur dieses Erregers nicht erfassen. Es zerstreut die auf ihn gerichteten Taststrahlen des REMs. Unter dem Lichtmikroskop habe ich bei höchster Vergrößerung gerade erkennen können, dass die roten Blutkörperchen für sich pulsieren und die weißen Blutkörperchen eine Art Kraftfeld erzeugen, dass…
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