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    Kapitel

    • 065. GREGORIANS BILD

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      by Thorsten Oberbossel GREGORIANS BILD Die nächsten Tage vergingen mit dem üblichen Schultrott. Zwar fanden Claire und Julius genug Gelegenheiten, miteinander zu sprechen, aber keiner von beiden fand die rechte Stimmung, die notwendige Aussprache zu beginnen, die über den weiteren Verlauf ihrer Beziehung entscheiden sollte. Denn die Hausaufgaben, insbesondere die für Julius ausgegebenen Sonderaufgaben, forderten ihre ganze Aufmerksamkeit. Professeur Faucon trieb ihre Schüler in Verwandlung und Verteidigung gegen die…
    • 064. DIE BINDUNG

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      by Thorsten Oberbossel DIE BINDUNG Das leicht ramponierte Auto parkte etwa einhundert Meter von einer heruntergekommen wirkenden Lagerhalle. Fünf Personen stiegen aus, zwei Frauen, ein Mann, ein Mädchen von neun Jahren und ein Teenager, der vom Körper her als Sechzehnjähriger durchgehen mochte. Man sah sofort, daß das Mädchen mit der schwarzhaarigen Frau verwandt war, denn es besaß die gleiche Haarfarbe und beinahe dieselben Augen. Ihr Vater, der den Wagen gefahren hatte, blickte etwas mißtrauisch auf das…
    • 063. DAS SONNENBLUMENSCHLOß

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      by Thorsten Oberbossel DAS SONNENBLUMENSCHLOß “Ich frage mich gerade, wieso Joe und du so einfach mit uns mitfliegen dürft, Mum. Nichts für ungut, aber außer der Sphäre und den Autos dürfen Nichtmagier doch keine Zauberfahrzeuge benutzen”, wunderte sich Julius, als er mit seiner Mutter die Reisetaschen für den Ausflug ins Chateau Tournesol packte. In zwei Stunden sollten sie zusammen mit den Brickstons in Millemerveilles eintreffen und dort wohl zu der Wiese hin, wo Demie, die geflügelte Riesenkuh der Latierres,…
    • 062. TRAUER UND FREUDE

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      by Thorsten Oberbossel TRAUER UND FREUDE Es war ein merkwürdiger Himmel, unter dem Julius Andrews gerade dahinschlenderte. Er war von jenem dunkelblauen Leuchten, das eine Abenddämmerung bei schönem Wetter hervorbrachte. Doch dieses Blau leuchtete gleichmäßig von Horizont zu Horizont. Keine Wolke war zu sehen, und obwohl der Himmel noch so Hell leuchtete, konnte Julius nicht einen Strahl der Sonne erkennen, Wie der Himmel so waren ihm auch die Gebäude und die Straßen sehr fremdartig. Statt Häusern waren in dieser…
    • 061. NACHSPIEL

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      by Thorsten Oberbossel NACHSPIEL Heilerin Merryweather weckte Julius um fünf Uhr morgens Pazifischer Zeit des vierten Augustes und half ihm mit Haarabtrennzaubern beim Stutzen des Vollbartes und rieb ihm Gesicht und Stirn mit einer Anti-Akne-Lotion ein. Er betrachtete sich wieder im Spiegel. Von den Gesichtszügen eines Jungen war jetzt nichts mehr zu erkennen. Julius dachte sogar an ein Jugendfoto seines Vaters, das er bei seinen Großeltern häufig gesehen hatte. Doch die Augen stammten wohl doch eher von seiner Mutter,…
    • 060. EIN HOHER PREIS

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      by Thorsten Oberbossel EIN HOHER PREIS Madame Faucon hatte keinen Moment an der Echtheit von Gloria Porters Hilferuf gezweifelt. Doch was sollte sie nun unternehmen? Einerseits hatte sie es schon geahnt, daß Mrs. Porter den Jungen nicht ganz so großmütterlich nach Amerika einladen wollte, sondern irgendwas anlag, das sie ihm irgendwie beibringen mußte. Andererseits hatte Jane ihr versichert, dem Jungen würde nichts geschehen und sie würde auf ihn aufpassen. Wenn ihre Enkeltochter Gloria an den Zweiwegspiegel kam, mit…
    • 059. WIEDERSEHEN

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      by Thorsten Oberbossel WIEDERSEHEN Der Abend des ersten Augustes 1996 war nebelig. Das am Tag aus den Sümpfen verdunstete Wasser war in der schlagartig einsetzenden Kühle kondensiert und lag nun wie ein feuchtes, graues Tuch über New Orleans. Mit diesem Wetter hatten die Bewohner der Stadt zu leben gelernt. Mal kam heftiger Nebel auf, mal war es sternenklar, je danach, wie rasch die Temperaturen sanken. Martha Andrews sorgte sich. Sie saß nun schon seit fünf Stunden im Haus des FBI-Agenten Zachary Marchand, der kurz…
    • 058. SPURENSUCHE

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      by Thorsten Oberbossel SPURENSUCHE Dieses Gefühl war immer noch nicht zu ertragen. Seine Augen und Ohren schienen von einer brutalen Macht in seinen Kopf gedrückt zu werden. Seine Lungen fühlten sich an, als würden mächtige Eisenbänder sie einschnüren, wie auch seinen Bauch. Arme und Beine fühlten sich an wie in sich schließenden Schraubstöcken. - Dann war es vorbei. Laut keuchend holte er Luft. er stand nun in einer weitläufigen Halle, die vollgestellt war mit großen Ständern, in denen silbrige Besen hingen.…
    • 057. AUDIENZ UM MITTERNACHT

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      by Thorsten Oberbossel AUDIENZ UM MITTERNACHT Der gemalte Zwerg mit der Trompete war diesmal schneller als das Sonnenlicht. Ein laut geschmetterter Morgengruß weckte Julius aus tiefem Schlaf. Er schlug die Augen auf, gähnte herzhaft, reckte und streckte sich und sah dann den goldenen Schimmer, den die Morgensonne durch das Dachfenster schickte. Er stand auf, sagte dem Zwerg, er könne jetzt aufhören und klaubte seine Sachen zusammen, um sich für den Tag, der sicherlich sehr lang werden würde, bereitzumachen. Madame…
    • 056. TANZ AUF ZWEI HOCHZEITEN

      056. TANZ AUF ZWEI HOCHZEITEN Cover
      by Thorsten Oberbossel TANZ AUF ZWEI HOCHZEITEN Am Morgen des 24. Juli summte etwas merkwürdiges in Julius Reisetasche. Er erschrak heftig, weil er im ersten Moment glaubte, etwas verfluchtes sei ihm untergeschoben worden und würde nun in Aktion treten. Doch als er die Tasche öffnete, fand er schnell heraus, daß das Summen wie von einem kleinen Transformator von seinem goldenen Zauberhut herkam, den er im letzten Jahr gewonnen hatte. Die Trophäe vibrierte wie wild. Er wußte nicht, ob er sie anfassen durfte oder nicht.…
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