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    Kapitel

    • 016. LUFT, SONNE UND WASSER

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      by Thorsten Oberbossel LUFT, SONNE UND WASSER Für die nächsten fünf Tage nahm Madame Faucon den zwölfjährigen Hogwarts-Schüler in Beschlag. Sie ging mit ihm in eine Anlage, in der in dunklen Räumen Wesen der dunklen Kräfte gehalten wurden. Julius bestaunte die Grindelohs und Hinkepanks, die in großen Aquarien hockten, erschauderte beim Anblick von sechsarmigen Monstern, die nicht nur in stabilen Gitterkäfigen, sondern auch in mehrfache Bannkreise eingesperrt worden waren. Eine schleimige, ständig Scheinfüßchen…
    • 016. BLAUWAL, FLEDERMAUS UND SCHMETTERLING

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      by Thorsten Oberbossel 15. Februar 2002 "O Mann, wie Buttermilch mit Zitronensäure", knurrte die eine in schwarz-weißer Nonnentracht steckende Frau mit kurzen schwarzen Haaren. Die zweite Ordensschwester sah äußerlich vierzig Jahre älter aus als die erste. Ihr kurzgehaltenes Haar war bereits silbern, und sie musste eine altmodische Hornbrille mit dicken Gläsern tragen. "Lamentieren Sie nicht herum! Ich muss das wesentlich härtere Los ertragen", sagte diese zur ersten. "Und falls es Sie interessiert, Pampelmusensaft mit…
    • 015. KENNZEICHEN LAMBDA

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      by Thorsten Oberbossel 4. Februar 2002 Donny Clarkson war superstolz auf sein silbern lackiertes Skateboard. Wenn er damit über die Straßen von Hell's Kitchen sauste staunten die einen und schimpften die anderen. Vor allem die mit roten, grünen und weißen Leuchtdioden besetzten Rollen, die ein wildes Lichterspiel beim Laufen veranstalteten, machten bei Donnys Altersgenossen eindruck. Auch wenn er schon einigemale vor neidischen Mitgliedern der in diesem Revier herrschenden Banden hatte flüchten müssen wollte er das…
    • 015. GESELLSCHAFTLICHE PFLICHTEN

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      by Thorsten Oberbossel GESELLSCHAFTLICHE PFLICHTEN Julius konnte sich nicht daran erinnern, ob er überhaupt etwas geträumt hatte, als er am nächsten Morgen aufwachte. Er wußte nur, daß er sich am vergangenen Tag sehr gut amüsiert hatte. Doch von allen Eindrücken, die er gewonnen hatte, waren ihm die Tänze mit Claire am deutlichsten im Gedächtnis geblieben. Irgendwie hatte bei ihm und ihr im Punkte Tanzen alles gestimmt. Er hoffte nun, am Sommerball von Millemerveilles teilnehmen zu können, der am 28. Juli…
    • 014. WIEGENFESTE

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      by Thorsten Oberbossel WIEGENFESTE Julius sah zum Mond hinauf. Er war fast voll zu sehen. Er dachte daran, daß nun 25 Jahre um waren, seitdem die Astronauten Armstrong und Aldrin als erste Menschen dort oben ewige Fußspuren in den Mondstaub gedrückt hatten. Sicher würde es in den vereinigten Staaten von Amerika eine Riesenparty geben und anderswo auf der Welt wieder und wieder Bilder von diesem geschichtlichen Ereignis im Fernsehen gezeigt werden. Mit der Vorstellung, selbst in einer Mondlandefähre zu sitzen und die…
    • 014. BEZAUBERNDE BEGLEITUNG

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      by Thorsten Oberbossel Zaubereiministerium der russischen Föderation in Moskau 17. Januar 2002 Gregorianischer Zeitrechnung, 10:30 Uhr Ortszeit Maximilian Arcadi musste schon sehr arg darum ringen, sich seine Wut nicht anmerken zu lassen. Erst vor einer Viertelstunde hatte er erfahren, dass sein Mitarbeiter Anatol Andrejewitsch Borodin sich selbst zu einem Außeneinsatz abkommandiert und seinem Stellvertreter Ilja Alexejewitsch Groschenko die Leitung der Zauberwesenbehörde überlassen hatte. Üblicherweise bekam der…
    • 013. SPORT UND SPIEL

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      by Thorsten Oberbossel SPORT UND SPIEL Julius hatte sich gerade zum Schlafen niedergelegt, als etwas an sein Fenster klopfte. Er schrak hoch, dann beruhigte er sich. Womöglich schickten Gloria oder seine anderen Klassenkameraden einen Brief zu ihm, selbst wenn sein Geburtstag erst in zwei Tagen war. Julius entzündete die Petroleumlampe mit einem der zehn Streichhölzer, die in einer kleinen Box auf dem Schreibtisch lagen und öffnete das Fenster. Chackie, der weißbraune Vogel von Aurora Dawn, flog ins Zimmer und warf…
    • 013. DER SONNENTURM

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      by Thorsten Oberbossel Er keuchte laut und heftig. Seine Beine schmerzten so stark, dass jeder Schritt wie Dolchstoße durch Füße und Schenkel war. Doch er durfte nicht anhalten. Vor ihm lag die Stadt, Paititi, die heilige Stadt. Noch einmmal warf Oyxo, der Chaski, den Blick zurück. Es war ihm wwahrhaftig gelungen, den weißhäutigen Verfolger auf seinem großen Tier mit den Metallfüßen im wuchernden Gesträuch abzuschütteln. Er fühlte das sanfte Pochen und Glühen auf seiner Brust. Das heilige Symbol, Intis Beistand, war…
    • 012. NALS WEG (Teil 2 von 2)

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      by Thorsten Oberbossel Französisches Zaubereiministerium in Paris 17. Januar 2002, 10:20 Uhr Ortszeit Ornelle Ventvit versuchte immer wieder, über die silberne Schallverpflanzungsdose mit ihrem Außeneinsatzkollegen Guillaume Montrich zu reden. Seitdem der über diese knapp achthundert Kilometer weit ausdehnbare Verbindung gemeldet hatte, dass sie eine größere Anzahl Wald- und Greifvögel zu sehen bekommen hatten und dann noch, dass die grüne Gurgha in Sicht gekommen sei, war keine weitere Meldung erfolgt. Sie rief…
    • 012. DIE KRÄUTERHEXE UND IHRE TÖCHTER

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      by Thorsten Oberbossel DIE KRÄUTERHEXE UND IHRE TÖCHTER Julius wußte nicht, ob er einen Lichtblitz sah oder einen lauten Windstoß hörte, als sich alles um ihn änderte. Irgendwie war es so, als würde er mit einem Höllentempo herumgewirbelt. Doch er spürte keinen Schmerz, nur ein Gefühl von Schwindel. Dann war dieses Gefühl auch schon wieder vorbei. Julius dachte, er sei wieder er selbst und wollte fragen, wie spät es war, als ihm auffiel, daß er sich nicht mehr bewegen konnte. Er konnte noch nicht einmal sprechen.…
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