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Aus dem Leben der Aurora Dawn von Thorsten Oberbossel

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Zusammenfassung:

In dieser Abfolge von einzelnen Geschichten werden Stationen aus dem Werdegang der magischen Heilerin und Kräuterexpertin Aurora Dawn geschildert, die nicht als direkt aneinandergeknüpfte Handlung, sondern als für sich stehende Geschichten in zeitlicher Reihenfolge eingefügt werden. Sie bildet damit zwar eine direkte Nachfolge der weiter oben aufgeführten Serie über die Jugendjahre der Aurora Dawn, kann aber von dieser größtenteils unabhängig gelesen werden. Die Serie kann ich Leserinnen und Lesern ab dem zehnten bis zwölften Lebensjahr zumuten.


Eingestuft: P12 [Reviews - 0]
Kategorie: Harry Potter
Charaktere: Eigener Charakter
Genre: Keine
Warnung: Keine
Herausforderung:
Serie: Keine
Kapitel: 9 Abgeschlossen: Ja
Wörter: 319993 Gelesen: 25177
Veröffentlicht: 12 Jun 2014 Aktualisiert: 12 Jun 2014



Story Anmerkungen:

Diese Geschichte ist nicht von mir! Original stammt sie von:

E-Mail: hpfan@thorsten-oberbossel.de 
http://www.thorsten-oberbossel.de

© 2007 by Thorsten Oberbossel

Disclaimer: All publicly recognizable characters, settings, etc. are the property of their respective owners. The original characters and plot are the property of the author. No money is being made from this work. No copyright infringement is intended.



1. DIE MENTORIN by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (34051 words)

P R O L O G

 

Der neue Wandkalender, den ihre Oma Regan ihr zwei Wochen nach ihrer Umsiedlung nach australien geschickt hatte zeigte nun den letzten Freitag im September dieses Jahres. War es denn jetzt wirklich schon über einen Monat her, daß sie sich von ihren Freundinnen und Freunden verabschiedet, einen Koffer und einen Rucksack gepackt und mit Flohpulver über diese große Entfernung hierher versetzt hatte? Aurora Dawn zwinkerte dem mannshohen Wandspiegel herausfordernd zu, den ihre Mutter ihr per Eulenversanddienst in Sydney hatte ordern und zustellen lassen. Das Gesicht darin gehörte immer noch einem jungen Mädchen mit schwarzem Haar und graugrünen Augen. Doch das steckte wohl irgendwo in Hogwarts, unsichtbar für die jetzt dort lernenden Schülerinnen und Schüler. Sie, Aurora Dawn, war nun jeden Tag mehr als zehn Stunden gefordert, besser als nur gut zu sein. Es ging ihr da nicht anders als den anderen vieren, die mit ihr zusammen in die Heilerausbildung eingetreten waren. Doch irgendwie war es für sie schon ein sehr heftiger Umschwung geworden. Das ging mit der Sprache los, die sie obwohl es Englisch war nur schwer verstand. Dann die merkwürdigen Sonnenstände. Denn Mittags stand die Sonne im Norden. Hinzu kam noch, daß hier gerade der Frühling erwacht war, während bei ihren Eltern die ersten Blätter fielen. Weihnachten bei vierzig Grad und mehr, das war eine abgedrehte Vorstellung. Sie war nur froh, daß sie hier nicht ganz so einsam anfing. Mit Ireen Barnickle, einer gertenschlanken Heilhexenanwärterin, hatte sie sich gleich am nächsten Tag weiter angefreundet. Monica Riddley hingegen war eine auf ihr Lernpensum versessene Eigenbrödlerin, die von ihrer Mentorin Brigid Springwood häufig zurechtgewiesen werden mußte, wenn sie meinte, die übrigen Jahrgangskameraden herablassend behandeln zu müssen. Tom McCloud und Bert Woodman hingegen waren noch wie kleine Jungs, die miteinander herumalberten, wenn ihre Mentoren sie zusammenließen. Dennoch meinte Aurora, daß sie mit Bethesda Herbregis die heftigste Ausbilderin abbekommen hatte. Das war schon losgegangen, als sie am ersten Tag mal so eben sehen wollte, wie Aurora mit dem Zauberstab hantierte und sie immer weiter zu immer schnelleren Zauberstabbewegungen und Zauberabfolgen angetrieben hatte. Die Kameradin Monica Riddley hatte Aurora dafür komisch angeguckt und gemeint, daß hier die lockeren Spielchen wie in Hogwarts wohl komplett vorbei waren. Sie hatte in ihrer Art, locker mit aufkommendem Ärger umzugehen gelächelt und geantwortet, daß sie ja deshalb hergekommen sei, um endlich zu lernen, was sie konnte und was nicht und sich freute, nicht gesondert behandelt zu werden.

Tja, und nach Zauberstabübungen waren Körpertraining und Gedächtnisübungen drangekommen. "Wer andere heilen will muß sich selbst in bestmöglicher Form halten", hatte Herbregis zu Aurora gesagt, als sie einen zwanzig-Kilometer-Dauerlauf durch hügeliges Übungsgelände hinter sich gebracht hatten und die mindestens dreißig Jahre ältere Hexe danach immer noch wie frisch aus dem Ei gepellt ausgesehen hatte, während Aurora schon heftig schnaufte, ihr langes Haar vom eigenen Schweiß durchtränkt. Seitdem war neben den unterrichtsbedingten Übungen Gymnastik und Lauftraining auf die Tagesordnung gesetzt worden.

"Junge Dinger verlassen sich zu sehr auf ihre schnittigen Besen oder meinen, gut apparieren zu können reiche aus. Aber Wer seinem Verstand Höchstleistungen abverlangen will, sollte ihm einen guten Körper als Hülle bereitstellen", hatte Meisterin Herbregis noch gesagt. Zumindest tröstete es Aurora Dawn, daß Monica und Ireen was ihre körperliche Verfassung anging noch heftiger drangsaliert wurden. Monica mußte noch mehr Gymnastik treiben, während Ireen von ihrer Mentorin zu mehr Nahrungsaufnahme gedrängt wurde, obwohl Meisterin Beanstock nicht gerade so aussah, als äße sie ausreichend.

"Nicht so aufreizend kucken. Das ziemt sich nicht!" Tadelte eine blecherne Gouvernantenstimme vom Spiegel her, als Aurora dem Mädchen im Spiegel noch einmal schelmisch zugezwinkert hatte. Sie sagte nichts dazu. Solche Zauberspiegel waren eben echte Spaßverderber. Sie prüfte dafür noch einmal den Sitz ihres grünen Umhangs, der sie als Medimagieadeptin auswies. Als sie mit ihrem Äußeren zufrieden war, warf sie ihrem Spiegel noch einmal einen frechen Blick zu, was diesem ein tadelndes Räuspern entlockte und verließ ihr Zimmer im Frauentrakt des Heilerdormitoriums und schloß es ab.


 


2. EIN JAHR NACH HOGWARTS by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (32263 words)

P R O L O G

 

Sie hatten es ihr alle gesagt, Heather, ihr Onkel Vitus, Mrs. Morehead und nicht zuletzt auch Madame Pomfrey in Hogwarts, daß die Ausbildung zur Heilerin ein sehr aufreibendes Unterfangen sein würde. Tatsächlich hatte Aurora Dawn in diesem nun fast beendeten ersten Jahr mehr lernen und machen müssen als in den letzten drei Jahren in Hogwarts. Und das hieß wirklich was. Die junge, schwarzhaarige Hexe mit den graugrünen Augen, die hier als lebenslustiges Mädchen angekommen war, hatte in diesem einen Jahr den letzten Rest von Heimweh vergessen. Zu viel war zu lernen. Das lag nicht zuletzt auch an ihrer Ausbilderin, der gestrengen, wenn auch verständnisvollen Großmeisterin Bethesda Herbregis, deren höchst eigenes Ziel es wohl war, jeden auszubildenden Heiler bestmöglich durch alle Lernstufen zu kriegen und zu einem sehr aussichtsreichen Kandidaten für die magische Heilzunft zu formen, ob er oder sie das wirklich würdigte oder nur mit großem Murren durchstand. Es war keinesfalls ein Spaziergang geworden, nachdem Meisterin Herbregis alle Stärken und Schwächen ihrer aus England herübergekommenen Schülerin ausgelotet hatte. Vor allem in Zauberkunst, Verwandlung und Verteidigung gegen die dunklen Künste hatte Aurora Dawn noch richtig ranklotzen gelernt, während sie mit den magischen und nicht magischen Heilkräutern und Zaubertränken immer noch spielerisch zurechtkam. Richtig langatmig kamen ihr die theoretischen Bereiche wie die Geschichte der magischen Heilkunst, Zaubereitheorie und die Bestimmungen der magischen Heilkunst vor. Die Art, immer wieder während der intensiven Lehrstunden aus scheinbar unbedeutenden Gesprächen oder Tätigkeiten wichtige Fragen zu formulieren hatte Meisterin Herbregis bis heute nicht aufgegeben. Im Gegenteil. Manchmal waren die Unterweisungen ein einziges Frage- und Antwortspiel. Außerdem mußte Aurora viele Stunden Körperertüchtigung im Freien absolvieren, um das von ihrer Mentorin verlangte Gleichmaß von Wissen und körperlicher Belastbarkeit und Gewandtheit zu erhalten. Immerhin konnte sie jetzt eine volle Stunde lang mit durchschnittlich sechzehn Stundenkilometern laufen, beherrschte diverse Turnübungen und konnte mit jedem Arm das doppelte anheben, was sie vor Ausbildungsbeginn stemmen konnte. Ein sechsstündiger Marsch mit schwerem Gepäck war ihr wortwörtlich in alle Knochen gegangen. Doch irgendwie fühlte sie sich auch etwas besser, weil sie ihren Körper auf Vordermann gebracht hatte. Sie sah der Jahresendprüfung am nächsten Tag also mit großer Sicherheit entgegen. Andere, wie ihre Ausbildungskameradin Ireen Barnickle, zeigten überdeutliche Nervosität. Monica Riddley versuchte diese durch eine noch größere Ungenießbarkeit zu überdecken, und die beiden männlichen Ausbildungskameraden Tom und Berthold hatten sich mehr als einmal in der Wolle gehabt, wie nun was genau zu sehen oder zu machen sei. Aurora indes hatte eine gewisse Ruhe behalten.


 


3. DER FLUCH DES GELBEN KUCHENS by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (35981 words)

P R O L O G

 

Aurora Dawn steckt nun schon mitten im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur magischen Heilerin. War das erste Jahr schon anstrengend, so erweist sich das zweite Jahr für sie als eine Mischung aus anstrengender Lauf- und Lernarbeit, ständiger Konzentration auf die ihr an echten Patienten vorgeführten Heilzauber und öde Schreibarbeit. Ihre Mentorin hält sie ständig auf Trab, um sie möglichst viel in kurzer Zeit und trotzdem nachhaltig genug erlernen zu lassen. In den Weihnachtsferien erholt sie sich bei ihren Eltern und Freundinnen aus Hogwarts-Zeiten, die jedoch selbst mit eigenen Familienangelegenheiten zu tun haben. Das zweite Halbjahr beginnt im Grunde wie das erste aufhörte, von den obligatorischen Zwischenprüfungen abgesehen. Die Arbeit mit echten Patienten, die ihr zu Beginn viel Überwindung und Beherrschung abverlangt, ist sie nun gewöhnt. Doch manchmal kommt sie sich schon wie eine Heilerin im Praktikum vor, wenn ihre Mentorin sie für kleinere Therapien abstellt und nur deren Ergebnisse überprüft. Die Neigung zur Zaubertrankbraukunst und Kräuterkunde hilft ihr, fast spielerisch neue Tränke zu brauen und Kombinationen aus bereits bewährten Elixieren und Tinkturen zu bilden. Jetzt sind es nur noch vier Monate, bis sie das laufende Ausbildungsjahr beenden wird.


 


4. DIE ZULASSUNGSPRÜFUNG by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (37939 words)

P R O L O G

 

Die junge Hexe Aurora Dawn steht mitten im dritten und entscheidenden Jahr ihrer Ausbildung zur Medimagierin. Sie erwirbt im Umgang mit echten Patienten Erfahrung und übt die alten und neuen Kenntnisse in den Lernstunden. Ihre Mentorin, die Großheilerin Bethesda Herbregis, hält sie weiterhin sehr auf Trab. Mehr als einmal steht sie davor, an ihren Fähigkeiten zu zweifeln. Doch diese Augenblicke werden immer wieder von Erfolgserlebnissen und klaren Erkenntnissen abgelöst, daß sie hier was sinnvolles lernt und später zu ihrem Beruf machen möchte.


 


5. DIE NIEDERLASSUNG by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (28768 words)

P R O L O G

Aurora Dawn, die junge Hexe aus England, hat es geschafft. Sie hat trotz der hohen Anforderungen ihrer Lehrmeisterin Bethesda Herbregis die drei Ausbildungsjahre in der australischen Zaubererklinik von Sana Novodies überstanden und die Beste Abschlußprüfung ihres Jahrgangs abgelegt. Auch die anderen vier Jahrgangskameraden konnten sich für den Eid der magischen Heiler qualifizieren. Ab dem 1. September 1987 fängt das praktische Jahr an. Hier wird sie die letzten, eigenständig zu erarbeitenden Grundlagen erwerben, die sie zur vollen Zulassung berechtigen. Dabei muß sie eine Zeit in verschiedenen Stationen der Sana-Novodies-Klinik mitarbeiten, um so umfassend wie es geht zu praktizieren.


 


6. ANERKENNUNGEN by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (40575 words)

P R O L O G

Die junge Heilerin Aurora Dawn gewöhnt sich nach der harten, teilweise aufreibenden, aber auch abwechslungsreichen Ausbildung an den Alltagstrott einer niedergelassenen Heilhexe. Die ersten Wochen und Monate verbringt sie noch zusammen mit der betagten Heilerin Melissa Thornapple in ihrem der Zunft gehörigem Haus bei Sydney, wo sie mehr und mehr die üblichen Aufgaben übernimmt. In der Zeit lernt sie auch, ohne Zauberkraft zu behandeln, beispielsweise einfache Heiltränke aus nichtmagischen Kräutern oder Salben aus auch Muggeln vertrauten Zutaten zu mischen und leistet bei vier Hexen und fünf Muggelfrauen Geburtshilfe. Der Eindruck, auch ohne Magie wichtige Behandlungen ausführen zu können gibt ihr ein Gefühl von Ehrfurcht und Anerkennung vor dem Leben. Es ist Sommer, kurz vor der Weihnachtszeit, als Heilerin Thornapple sich ganz aus jeder Behandlung zurückzieht und ihren Ruhestand antritt, den sie weit ab vom heißen Kontinent in Kanada verbringen möchte, wo sie noch einen Vetter und fünf Urgroßneffen wohnen hat. Sie stellt Aurora ein sehr großes Lob aus, daß sie wirklich die Nachfolgerin ist, die sie sich gewünscht hat. Aurora ist nun ganz auf sich alleingestellt.


 


7. KONGRESS DER KRÄUTERKUNDLER by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (37999 words)

P R O L O G

Aurora Dawn ist nun voll im Alltag einer magischen Heilerin angekommen. In ihrer neuen Niederlassung fühlt sie sich wesentlich wohler als im früheren Haus von Melissa Thornapple. In den ruhigen Phasen zwischen den Sprechzeiten und Hausbesuchen kümmert sie sich um ihren eigenen Zaubergarten und schafft es nach anfänglichen Schwierigkeiten, Sonnenkraut zu ziehen. Sie erfährt immer wieder die neuesten Sachen aus England, wo vier Portraits ihrer Selbst mit ihr in Kontakt stehen.


 


8. DIE GOLDENE HARPYIE by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (42870 words)

P R O L O G

Aurora Dawn hat nach dem Erfolg ihres "kleinen Hexengartens" noch ein für Laien verständliches Sammelwerk über leicht zu erstellende Heiltränke verfaßt und geht in ihrem erlernten Beruf auf, der ihr neben neuen Erkenntnissen auch viel Anerkennung bringt. Da sie jedoch den Heilerregeln nach keine lockeren Beziehungen führen darf, hält sie sich privat sehr zurück. Es sieht so aus, als würde sie die nächsten Jahrzehnte auf diese Weise zubringen.


 


9. EIN MUGGEL NAMENS BILL by Thorsten Oberbossel [Reviews - 0] (29547 words)

P R O L O G

Die magische Heilerin Aurora Dawn fragt sich seit dem tödlichen Quidditchunfall ihrer Großmutter Regan, wie ihr weiteres Leben verlaufen soll. Denn die Heilerzunft hat sie fest für die Arbeit auf dem australischen Kontinent verplant. Und was mögliche Beziehungen angeht, so ist sie da fast so heftig eingeschränkt wie eine katholische Ordensschwester. Sie sieht ihr Leben für die kommenden Jahrzehnte ohne Mann und Kinder. Einerseits stimmt es sie etwas traurig, auf unbestimmte Zeit keine eigene Familie zu gründen. Andererseits haben die Erbstreitigkeiten ihrer Verwandten sowie die Ermutigungen ihrer Ausbildungskameradin Ireen ihr verdeutlicht, daß sie auch so ein erfülltes Leben hat und bereits einiges erreicht hat, was ihr Leben überdauern mag.


 


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