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    Kapitel

    • 124. DIE LETZTEN VIER

      124. DIE LETZTEN VIER Cover
      by Thorsten Oberbossel DIE LETZTEN VIER "Vorgestern hätte ich Geburtstag feiern können und heute noch mal", sagte Julius seiner Frau, als sie am Morgen des dritten Augustes erwachten. "Wegen dieser Hallitti, Julius?" Fragte Millie. Julius bestätigte das. Drei Jahre war das nun her. Er war froh, daß seitdem so viele andere wichtige Dinge passiert waren. Sicher, Claires körperlicher Tod hätte auch nicht passieren dürfen. Doch sie hatte sich für ihn aufgeopfert und wachte nun über ihre Familie und ihn. Es gab…
    • 024. OSTERTAGE

      024. OSTERTAGE Cover
      by Thorsten Oberbossel OSTERTAGE Ein leises Klopfen weckte Julius aus dem tiefen, fast traumlosen Schlaf. Er brauchte einige Sekunden, um zu sich zu finden und zu erkennen, wo er war. Er lag in einem geräumigen Bett, in einem mit weichen hellen Teppichen ausgelegten Zimmer in einem mehrstöckigen Haus im Krötensteig 144, einem Zaubererhaus in Cambridge. Gestern erst war der Junge mit den blonden Haaren und den hellblauen, immer interessiert umherblickenden Augen aus dem Haus seiner Eltern in London geholt worden, weil er,…
    • 22. DAS ERBE DER TANTE

      22. DAS ERBE DER TANTE Cover
      by Thorsten Oberbossel Niemand wußte, daß sie da waren, obwohl keine zehn Meter von ihnen entfernt jeden Tag mehrere hundert Menschen aus aller Welt vorüberliefen. Granit und Kalkstein, Jahrmillionen alt, verbarg sie vor allen Augen und umschloss sie fest und sicher. Sie selbst konnten für versteinerte Kreaturen aus uralten Zeiten gehalten werden, so starr und unbeweglich sie in ihrem steinernen Versteck lagen. Tatsächlich war es gerade einmal drei Jahrhunderte her, daß sie die ferne Stimme ihrer Meisterin gehört hatten,…
    • 041. KANORAS‘ ERBIN

      041. KANORAS‘ ERBIN Cover
      by Thorsten Oberbossel Rico Kannegießer hatte sich seit der Rückkehr aus Nordafrika nur wenige male richtig gefreut. Denn immer noch spukten die vor Angst und Schmerzen schreienden Kameraden durch seine Träume, die im Atlasgebirge von fanatischen Banditen niedergemetzelt worden waren. Danach war ihm irgendwie die Lust vergangen, ein zweiter Alexander von Humbold oder Dr. Livingston zu werden. Jedesmal, wenn er nach der Rückkehr in die Vorlesungen ging sah er die leerbleibenden Plätze, auf denen seine Komilitonen sonst…
    • 123. SCHAULAUF

      123. SCHAULAUF Cover
      by Thorsten Oberbossel SCHAULAUF Linda Knowles hatte ja schon was angedeutet. Dennoch traf es Julius am Morgen des 22. Juli sehr unvorhersehbar, als er von Brittany die Ausgabe der Stimme des Westwinds vom 20. Juli bekam, die ihre Schwiegereltern per Expresseule geschickt hatten. Der Westwind hatte keine Kosten gescheut, Farbfotos abzudrucken. So sprang ihm das Bild der rundlichen Frau mit den haselnußbraunen Haaren förmlich durch die Augen ins Gehirn. Sofort waren die Bilder und Geräusche aus seinem Traum wieder da.…
    • 07. CECILS SCHUTZENGEL

      07. CECILS SCHUTZENGEL Cover
      by Thorsten Oberbossel Der späte September schenkte den Bürgern Pennsylvanias noch herrlich warme Sonnentage. Wer Zeit und Gelegenheit hatte, verbrachte die Tagesstunden im Freien. So hielt es auch der sportliche, hellblonde Teenager Cecil Wellington, dessen Vater Senator dieses Bundesstaates war. Als begeisterter Schwimmer, Leichtathlet und Reiter genoss er jede freie Minute, wenn der große weißgelbe Feuerball am Himmel seine wärmenden Strahlen zur Erde schickte. Heute, am 23. September, vier Tage vor seinem sechzehnten…
    • 104. BERATUNGEN UND VORHABEN

      104. BERATUNGEN UND VORHABEN Cover
      by Thorsten Oberbossel BERATUNGEN UND VORHABEN Sehr geehrte Madame Ladirectrice Maxime, es hat mich sehr gefreut und erleichtert gestimmt, Ihr Schreiben vom 14. Mai diesen Jahres erhalten zu dürfen, dem ich entnahm, daß Sie mich darum bitten, Monsieur Julius Latierre für die aufopferungsvolle Arbeit, die er außerhalb seiner schulischen Verpflichtungen für das Wohl der Zauberergemeinschaft Frankreichs im besonderen und der gesamten Menschheit mit und ohne magische Begabung im allgemeinen erwiesen hat, auf eine…
    • 07. Kongress der Kräuterkundler

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      by Thorsten Oberbossel 31. Oktober 1991 Hallo Wendy! Ui, das war wieder wild an Halloween. Diesmal hat ein gemeiner Scherzbold was angestellt, was ihm, wenn sie den kriegen, sicher ein paar Jahre Fort Ballibong eintragen wird. Jemand meinte wohl, Lippenstift mit Verwandlungseffekt und Schminke mit Behaarungseffekt unter die unmagischen Kosmetika der Muggel zu schmuggeln würde einen genialen Streich geben. In der Sano mußten sie Frauen mit blauen, grünen und violetten Bärten behandeln, Männer, die von ihren…
    • 132. STOLZE MÜTTER

      132. STOLZE MÜTTER Cover
      by Thorsten Oberbossel STOLZE MÜTTER Julius merkte es schon, daß er immer mehr wog. Auch wenn er jeden Tag mehrere Minuten mit und ohne Schwermacher trainierte fühlte er, daß er sich nicht mehr so bewegen konnte wie vor Millies ersten Hungeranfällen. Zwar konnte er die ihm nachgerufenen Spötteleien der zu meist aus dem blauen und dem roten Saal stammenden Jungen und Mädchen gut kontern. Doch er wußte, daß er ohne die klare Überzeugung, das alles für seine ungeborene Tochter zu tun, sicher nicht so selbstsicher…
    • 04. Die Zulassungsprüfung

      04. Die Zulassungsprüfung Cover
      by Thorsten Oberbossel 4. Die Zulassungsprüfung Sie fühlte, wie sie auf den gigantischen Baum zugezogen wurde. Sie wehrte sich gegen dieses Gefühl, gegen die Bilder. Sie wußte, daß es nur die Erinnerung an das Ereignis war. Sie wollte diese Erinnerung nicht wahrnehmen. Sie drängte sie zurück. Da fiel sie vom Besen, mitten in einem Quidditchspiel. Auch diese Erinnerung wollte sie nicht wahrnehmen. Sie konzentrierte sich, keinen greifbaren Gedanken in ihr Bewußtsein aufsteigen zu lassen. Ihr silberblondes Gegenüber…
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