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    Kapitel

    • 039. LUIGIS LEHNSHERRIN

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      by Thorsten Oberbossel Die letzten Tage waren für ihn wie ein ewiger Glücksrausch vergangen. Jeder Tag war eine Fülle von Hochgefühlen gewesen, jede Nacht ein Fest der Liebeslust. Das verdankte er jener schwarzhaarigen Traumfrau Donni, die er auf Gran Canaria getroffen hatte. Sie hatte ihn total berauscht, ja regelrecht verhext. Das dies wahrhaftig so war hätte er vor einem Monat nie für möglich gehalten. Selbst wenn ihm jemand das gesagt hätte wäre das für ihn bedeutungslos gewesen. Donni alias Ladonna beherrschte…
    • 039. ARBEITSZEIT UND FREIZEITARBEIT

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      by Thorsten Oberbossel ARBEITSZEIT UND FREIZEITARBEIT Der zweite Morgen im neuen Schuljahr und der neuen Schule begann für Julius um halb sechs. Seine Klassenkameraden und Schlafsaalmitbewohner schliefen noch. Er hörte zwar keinen einzigen Laut von den anderen Betten, aber er wußte, daß sie wohl alle noch friedlich schlummerten. Vorsichtig zog er den grasgrünen Samtvorhang um sein Himmelbett zur Seite und schlüpfte leise aus dem Bett. Barfuß, Schuhe, Strümpfe, den Schwermacherkristall und den Freizeitumhang unter…
    • 038. SCHULJAHRESANFANG

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      by Thorsten Oberbossel SCHULJAHRESANFANG Kaum hatte Professeur Faucon das letzte Zauberwort gerufen, fuhr aus ihrem Zauberstab eine goldene Lichtsäule empor, die weit über den um sie versammelten Zauberschülern zu einer roten Lichtkuppel auseinanderfloß, welche im Farbton der auf-oder untergehenden Sonne glich. Sie stülpte sich innerhalb von Sekunden über die im blauen Kreis versammelten Zauberschüler und die Lehrerin im Mittelpunkt und berührte den Boden. Unvermittelt, wie schon einmal, verspürte Julius einen…
    • 038. HEIMLICHE BEGEGNUNGEN

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      by Thorsten Oberbossel "Ich wurde eingeladen, als Vertreterin der Temps mit Ministerin Ventvit zusammen um die Welt zu reisen und mit ihren Amtskollegen zu reden, was die mir über das erzählen wollen oder dürfen, was dieser Vengor und dieser Pickman angerichtet haben", sagte Millie ihrem Mann beim Frühstück am neunten Januar. Aurore mampfte gerade ihr Lieblingsessen, mit viel Honig bestrichenes Toastbrot, das ihr Vater in kleine Stücke zerteilt hatte, damit sie es mit ihren kleinen Händen nehmen konnte. Doch dass sich…
    • 037. NEUE WEGE

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      by Thorsten Oberbossel NEUE WEGE Julius sah beunruhigt auf das Ungetüm, das hinter armdicken Gittern auf und abschritt, wie ein Tiger im Zoogehege. Es ähnelte einem Menschen, jedoch sah es so aus, als sei dieser aus grauem Zement zusammengeformt worden. Seine Haut ähnelte eher Schleifpapier, die Arme und Beine wirkten irgendwie kantig, und das Gesicht war eher grob geschnitten, ohne feine Linien oder vorstoßende Eigenheiten. Nur die Nase, die wie ein breiter Schnabel wirkte und die faustgroßen Kugelaugen, verliehen dem…
    • 037. DER RING DER ROSENKÖNIGIN

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      by Thorsten Oberbossel "Henri, bei Abschnitt sieben musst du aufpassen. Da ist in den letzten Jahren immer was vom Hang runtergekommen", quäkte es blechern aus dem kleinen Funkgerät, dass der stämmige Henri Dubois an einem Riemen um den Leib trug. Er nahm das Gerät und drückte die Sprechtaste: "Ich weiß, Charles. Deshalb hat Monsieur Mardi uns doch vorgeschickt, bevor die großen Gelben anrollen. Ich marschiere jetzt los. Ich melde mich, wenn ich den Abschnitt gecheckt hab'. Over!" "Geht klar, Henri. Aber pass auf, dass…
    • 036. WEIHNACHTSFRIEDEN

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      by Thorsten Oberbossel 4. Dezember 2002 Es war dunkel um ihn herum. Sein Kopf tat so weh, als würden zwanzig Schmiede zugleich mit ihren Hämmern dagegenschlagen. Erst langsam kehrten seine übrigen Sinne zurück. Er merkte, dass er lag, und vor allem spürte er, dass er offenbar keine Kleidung mehr am Leib trug. Er fühlte ein wildes Kribbeln in seinen Armen und Beinen. Er öffnete und schloss die Augen. Die Dunkelheit blieb. Er lauschte. Doch er hörte nur das leise Rauschen seines Blutes in den Ohren, getrieben vom…
    • 036. VERRATEN, VERRUFEN, VERTRIEBEN

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      by Thorsten Oberbossel VERRATEN, VERRUFEN, VERTRIEBEN “… Meine Damen und Herren! Soeben haben wir unsere Reiseflughöhe verlassen und befinden uns im Landeanflug auf London Heathrow. Wir möchten Sie nun bitten, sich wieder anzuschnallen und das Rauchen einzustellen. Außerdem möchten wir Sie bitten, ihre Tischchen hochzuklappen und die Rückenlehnen Ihrer Sitze in aufrechte Position zurückzuklappen. Der Kapitän weist darauf hin, daß während der Landung die Benutzung von mitgeführten elektronischen Geräten aus…
    • 035. DIE STUNDE DES SPIEGELKNECHTES (2 VON 2)

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      by Thorsten Oberbossel 28. November 2002 Night Swallow wusste nicht, wie erotisch das sein konnte, geistig mit der großen Mutter der Nacht zu verschmelzen. Die erst wenige Monate alte Tochter der Nacht, die früher Sally Fields geheißen hatte, empfand die vollendete Verbundenheit mit Gooriaimiria genauso, als würde sie auch körperlich eins mit einer führungsstarken und willigen Geliebten. Nun war sie eine Botin der Göttin, ihr in dieser Welt bestehender Avatar. Die enorme Kraft, die bei der geistigen Verschmelzung durch…
    • 035. DIE MEISTERIN DER METAMORPHOSE

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      by Thorsten Oberbossel DIE MEISTERIN DER METAMORPHOSE Wie in der letzten Woche schon zur Gewohnheit geworden, wurde Julius Andrews am Morgen nach dem Tanzabend mit Musik aus seinem neuen, von Claire gemalten und bezauberten Bild geweckt. Diesmal spielten der Zwerg mit der Trompete und der in Jägergrün gekleidete Musikzwerg mit dem Waldhorn den melodischen Morgengruß. Als Julius sich aus dem bequemen Himmelbett erhob und sich für die nicht zu laute aber schöne Musik bedankte, hörten die gemalten Musiker zu spielen auf…
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