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    Kapitel

    • 064. DIE BINDUNG

      064. DIE BINDUNG Cover
      by Thorsten Oberbossel DIE BINDUNG Das leicht ramponierte Auto parkte etwa einhundert Meter von einer heruntergekommen wirkenden Lagerhalle. Fünf Personen stiegen aus, zwei Frauen, ein Mann, ein Mädchen von neun Jahren und ein Teenager, der vom Körper her als Sechzehnjähriger durchgehen mochte. Man sah sofort, daß das Mädchen mit der schwarzhaarigen Frau verwandt war, denn es besaß die gleiche Haarfarbe und beinahe dieselben Augen. Ihr Vater, der den Wagen gefahren hatte, blickte etwas mißtrauisch auf das…
    • 144. DAS VERMÄCHTNIS DER ZWEI SCHWESTERN

      144. DAS VERMÄCHTNIS DER ZWEI SCHWESTERN Cover
      by Thorsten Oberbossel DAS VERMÄCHTNIS DER ZWEI SCHWESTERN "Können wir froh sein, daß wir durch das Flohnetz nie in das Schmuddelwetter rausmüssen", meinte Laurentine Hellersdorf zu Julius, als sie sich zur Mittagspause am zwanzigsten November vor der Kantine des Zaubereiministeriums trafen. "Wennich bedenke, daß ich heute Nachmittag noch Fahrstunde habe und in dieses Gepladder raus und dann womöglich noch die Champs Élysées langfahren muß bin ich echt versucht, zu apparieren." "Ach, hat das jetzt mit den…
    • 142. DIENSTREISEN

      142. DIENSTREISEN Cover
      by Thorsten Oberbossel DIENSTREISEN Irgendwie fühlte er sich ein wenig traurig, als er zusammen mit seiner Frau Mildrid und der kleinen Aurore zum großen Ausgangskreis kam, um den herum sich bereits mehrere Dutzend Bewohner Millemerveilles versammelten, um ihre Söhne, Töchter, Neffen und Nichten zu verabschieden, die ab heute das nächste Schuljahr in Beauxbatons verbringen sollten. Diesmal würden Millie und Julius nicht in der sonnenuntergangsroten Fährensphäre mitreisen. Heute waren sie nur hier, um sich zusammen mit…
    • 027. PFADE ZUR MACHT

      027. PFADE ZUR MACHT Cover
      by Thorsten Oberbossel Auf der Segelyacht "Golden Mermaid", knappe 30 Seemeilen südöstlich der Hudsonmündung 23. August 2002, 23:00 Uhr Bordzeit "Bubbley, hol ihn ab!" befahl der Mann, der gerade mit einem Zauberstabwink den Anker ausgeworfen hatte. Hier war das kleine Segelschiff richtig, um den nächtlichen Besucher an Bord zu holen. Ein Wesen, kaum so hoch wie die Beine des Befehlenden lang waren, nickte heftig und verbeugte sich. Seine fledermausartigen Riesenohren flatterten dabei im Licht von Mond und Sternen.…
    • 21. DIE SCHRECKENSBRUT DES DOKTOR B.

      21. DIE SCHRECKENSBRUT DES DOKTOR B. Cover
      by Thorsten Oberbossel Die unheimlichen Laute klangen in seinen Ohren wie Musik. Schmerzenslaute von Tieren und Menschen, sowie Wesen, die durch sein Dazutun zwischen beiden Daseinsformen überwechselten, Zischen, Brummen und Knurren, Schnauben, Schnarren und Quieken drang aus dem weitläufigen Labyrinth von Gängen, Hallen, Kammern und Verliesen, das sich über fünf Stockwerke durch seine Burg erstreckte, die Basis seines Schaffens, der Ausgangspunkt einer neuen Weltordnung, seiner Weltordnung. Der kleine, gedrungene Mann mit…
    • 044. WILLKOMMENSFEIERN

      044. WILLKOMMENSFEIERN Cover
      by Thorsten Oberbossel "Sie wird in den nächsten Tagen ankommen, Großmutter. Ob dir das behagt oder nicht, sie wird leben und ihren Weg machen, so wie ich", vernahm Himmelsglanz die leise singende Gedankenstimme ihrer Enkeltochter Euphrosyne. Bald ein Jahr trug diese bereits das erste von Aron Lundi empfangene Kind in ihrem Leib. Sie wusste, dass es eine Tochter sein würde und hatte die Frechheit besessen, ganz offen um den Familiensegen für ihr Kind zu bitten. Himmelsglanz, die Euphrosynes Verhalten zu tiefst missbilligte,…
    • 028. NEUORDNUNGEN

      028. NEUORDNUNGEN Cover
      by Thorsten Oberbossel Französisches Zaubereiministerium 7. September 2002 Flucht nach vorne hieß die Devise, die sich Ornelle Ventvit und Julius vorgenommen hatten. Gilbert Latierre hatte per Eule den Erhalt der eigentlich geheimen akten gemeldet und gefragt, was er mit dem Material machen sollte. Der Miroir hatte diesbezüglich noch nichts gemeldet. Womöglich würde die Zaubererzeitung die Akten auch unverwertet zurückschicken oder ohne weitere Vorankündigung als "Die Sensation" des Jahres verkünden. Dexamenus…
    • 088. FOCUS AMORIS

      088. FOCUS AMORIS Cover
      by Thorsten Oberbossel FOCUS AMORIS Ist das nicht ein herrliches Wetter? Wenig Wind ist da draußen, und das leckere Gras duftet warm und feucht. Irgendwie ist das doch nicht so übel, so eine Latierre-Kuh zu sein. Ich kann fliegen, bin ziemlich groß und werde wohl auch für ein niederes Lebewesen ziemlich lange leben können. Demie, meine Mutter, hat sich auch daran gewöhnt, daß ich jetzt mehr weiß und denken kann als meine Tanten und älteren Schwestern. Barbara, die Baumkönigin, hat mir nach Sonnenaufgang erzählt,…
    • 114. DIE DIENER DES SCHÖPFERS

      114. DIE DIENER DES SCHÖPFERS Cover
      by Thorsten Oberbossel DIE DIENER DES SCHÖPFERS Sie hatten diesen vorwitzigen Jüngling dazu gezwungen, ihn hier zurückzulassen. Er trieb in diesem Geflecht aus Rückhaltekraft, das er selbst damals eingerichtet hatte. Er hatte seine Wut über diesen Verrat auf seinen mächtigen Gedanken hinausgeschrien. Doch die Verräter hatten den Raum gegen seine Wut gepanzert. Er hörte nur die weit fort flüsternde Gedankenstimme seiner unersättlichen Schwester, deren unendliche Dankbarkeit für ihre Befreiung abgeebbt war und in…
    • 098. FLUCHTHILFE

      098. FLUCHTHILFE Cover
      by Thorsten Oberbossel FLUCHTHILFE Suzanne hielt es keinen Tag mehr hier aus. Friedenslager. Von wegen Frieden! Seitdem sie in dieser Barackensiedlung innerhalb eines düsteren Burghofes eingepfercht war war kein Tag vergangen, an dem sie nicht von frustrierten Hexen und Zauberern schikaniert worden war. Als wenn die brutalen und schadenfrohen Wächter nicht genug wären, wurde sie beschimpft, geschlagen, getreten und herumgeschubst. Und das alles nur, weil sie Didier hieß. Hinzu kam, daß einige Zauberer und homophile Hexen…
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